Nächsten Auftritte

Traditionell beginnen wir das neue Jahr mit einem "Jahresgottesdienst".
In 2020 gestalten wir den Gottesdienst am 12.01.20 um 09:30 Uhr in St. Joseph Berlin-Rudow.
Im Anschluss trifft sich der Chor mit Freunden und Angehörigen zu einem gemütlichen Beisammensein.

Adresse: Alt-Rudow 46, 12357 Berlin

Ausblick in 2020

Im kommenden Jahr feiern wir unser 130. Chorjubiläum.
Zu diesem Anlass findet vom 21. bis zum 24. Mai eine Chorfahrt nach Ostwestfalen / ins Osnabrücker Land statt.
Dort werden wir am 22.05. ein Konzert in Halle (Westf.) geben und am 24.05. die Hl. Messe im Dom zu Osnabrück gestalten.

Wir freuen uns auf ein Konzert am 17. Mai in St. Bonifatius Berlin-Kreuzberg und am 20. September in St. Marien Berlin-Karlshorst.

Vom 28.02. bis zum 01.03.2020 findet unser jährliches Probenwochenende in Üdersee statt.

Aus dem Chorleben

 

Liebe Sangesbrüder und Freunde des Chores,

allen Sangesbrüdern und Freunden des Chores sowie ihren Familien wünschen wir zum Ende des Jahres ein frohes, gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. Rutscht gut und gesund in das neue Jahr.

1. Rückblick

Wie im letzten Herbst veranstaltete unser Männerchor Cäcilia am 27. Oktober 2019 ein Benefizkonzert in St. Antonius in Berlin-Schöneweide. Zu hören waren diesmal zunächst von der Empore „Lobe den Herrn meine Seele“, „Jauchzet dem Herrn“ sowie „Jesus bleibet meine Freude“ dirigiert von Peter Z. und an der Orgel begleitet von unserem musikalischen Leiter Markus Dubsky, der die Veranstaltung mit einem Orgelstück einleitete. Anschließend begab sich der Chor in den Altarraum und präsentierte u. a. Werke aus und über Österreich, die sicher bei vielen Sängern positive Erinnerungen an unsere Tirolreise weckten. Unser neu einstudiertes Lied „Weit, weit weg“ kam so gut an, dass wir es als zweite Zugabe dem begeisterten Publikum noch einmal vortrugen. Pfarrer Ullrich bedankte sich herzlich für den gelungenen Abend. Die Spenden werden für die Anschaffung der neuen Bronzeglocken verwendet.

Am 2.10.2019 ist unser langjähriges Chormitglied Peter Pf. verstorben. Anfang 2019 war Peter 50 Jahre Mitglied des Männerchors Cäcilia und war in den Anfangsjahren seiner Mitgliedschaft in jeder Beziehung aktiv für den Chor tätig. Auch wenn er nach der Wende nicht mehr direkt am Gesang teilgenommen hat, so war er als „passiver“ fast zu jeder Übungsstunde vor Ort und war bei vielen Choraktivitäten dabei. Am 6.11.2019 haben wir als Männerchor Cäcilia mit über 20 Sangesbrüdern ein Requiem musikalisch in St. Martin in Kaulsdorf gestaltet, und viele haben ihn auch zu seiner letzten Ruhestätte auf den Friedhof nach Görsdorf bei Storkow, dem Wohnsitz seines Sohnes Andreas, begleitet. Wir werden unseren Peter gerne in Erinnerung behalten und wünschen seiner Witwe Gabriele alles Gute.

Am 9. November 2019 fand um 18.30 Uhr eine Hl. Messe in der St. Mauritius-Kirche zum 30. Jahrestages des Mauerfalls statt, die wir zusammen mit dem Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch und dem Erzbischof Alfons Nossol aus Oppeln (Polen) feiern durften. Unser Männerchor Cäcilia begleitete den Gottesdienst musikalisch unter der Leitung von Markus Dubsky mit Stücken aus der Sephner-Messe sowie „Selig sind die Verfolgung leiden“ als Zwischengesang und am Schluss „Jauchzet dem Herrn“, dirigiert von Peter Z. während Markus uns an der Orgel begleitete.  Gemeindepfarrer Winfried Onizazuk begrü.te alle Gäste herzlich. Er hob hervor, dass sich die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße ganz in der Nähe der Mauritiuskirche befand. Heute ist dieser Ort eine zentrale Gedenkstätte, eine Einrichtung zur Information über die Tätigkeit der Staatssicherheit, aber auch über Widerstandsbewegungen und Opposition in der DDR, die 1989 wesentlich zum Mauerfall und damit zur Wende beigetragen haben. Nicht zufällig befanden sich im Blumengesteck des Altars auch Sonnenblumen, denn kurz nach dem Mauerfall, so erinnert sich Pfarrer Onizazuk, gab es auf dem damals noch unbebauten Potsdamer Platz ein großes Sonnenblumenfeld – quasi ein Symbol der Vergangenheit und gleichzeitig der Zukunft. In seiner Predigt wies Erzbischof Nossol darauf hin, dass der 9. November nicht nur der Jahrestag des Mauerfalls ist, sondern dass an diesem Tag im Jahre 1938 auch die Reichspogromnacht stattfand. Mutige Menschen wie der Berliner Domprobst Bernhard Lichtenberg traten während der nationalsozialistischen Diktatur öffentlich für die jüdischen Verfolgten ein. Schließlich erwähnte Erzbischof Nossol die große Bedeutung der deutsch-polnischen Versöhnung. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Erzbischof Dr. Heiner Koch bei allen, die zum Gelingen dieses feierlichen Gottesdienstes beigetragen haben, insbesondere bei unserem Chor, der alle Anwesenden laut Koch in die richtige Stimmung versetzte. Nach dem Gottesdienst gab Erzbischof Koch mir (MM) die Hand und betonte noch einmal, dass dies genau der richtige Ort für diese Veranstaltung gewesen ist.

Aus unserer Chronik:
„In der nunmehr 125jährigen Geschichte hat der Chor zwei Weltkriege mit all ihren Beeinträchtigungen und Auswirkungen überdauert. Nach dem 2. Weltkrieg fanden in der katholischen Gemeinde St. Mauritius wieder regelmäßige Proben statt. Der Standort des Chores verlagerte sich so in den östlichen Teil Berlins und war dann bedingt durch die politische Teilung Berlins viele Jahre auf diesen Teil der Stadt beschränkt. Der Verein hat auch in dieser Zeit trotz unüberwindbarer ideologischer Gegensätze seine Tradition und sein Selbstverständnis nicht aufgegeben. Wir als Chor freuen uns besonders über diesen denkwürdigen Tag, da seitdem auch unsere Sangesbrüder aus dem Westteil Berlins wieder am aktiven Chorleben teilhaben konnten.“

 

Am 16. November 2019 fand unser 129. Stiftungsfest statt. Diesmal feierten wir im gemütlich hergerichteten Tribünenhaus des Stadions an der Alten Försterei. Kurz nach 18 Uhr eröffnete der musikalische Leiter Markus Dubsky die Veranstaltung traditionell mit unserem Wahlspruch. Peter P.  führte durch das Programm und würdigte folgende Jubiläre des Jahres 2019 für ihre großen Verdienste: Ulrich W. (40 Jahre Chor), Peter Pf. (+) und Horst R. (50 Jahre Chor), Peter Z. und Paul L. (65! Jahre Chor). Außerdem wurde für die Sangesbrüder Stefan K., Andreas R. und für alle anderen „anonymen“ Geburtstagskinder im Saal das „Hoch soll’n Sie leben!“ angestimmt. Neben beliebten Liedern wie „La  Montanara“ und „Berliner Luft“ (dirigiert von Peter Z.) präsentierte der Chor auch die neuen Stücke „Die Rose“ und „Weit, weit weg“ sowie „Spatz und Eule“ und als Zugabe „Rheinglaube“. Für den Lacher des Abends sorgte Clemens N., der in völlig ernster Miene behauptete, dass die jungen Stimmen es diesmal nicht geschafft haben, neue Stücke einzustudieren, was bei dem eigentlich wohlgesonnenen Publikum ein ergriffenes Raunen auslöste. Natürlich war das ein gut inszenierter Scherz! So gab es von den jungen Stimmen quasi als Weltpremiere „Uptown Girl“ und „Africa“ zu hören, was den Chorauftritt mit diesen peppigen Stücken geschickt abrundete. Anschließend wurde das schmackhafte und reichhaltige Büffet eröffnet. Die freundlichen und aufmerksamen Mitarbeiter sorgten für einen reibungslosen Ablauf und versorgten die Gäste an der Bar mit den entsprechenden Getränken. Nach dem Dinner wurde weit bis nach Mitternacht wieder kräftig das Tanzbein geschwungen. Der DJ legte viele alte und neue Evergreens auf, deckte praktisch jeden Tanzstil ab und erfüllte auch einzelne Wunschlieder. Um Punkt 24 Uhr sangen alle noch anwesenden Gäste unserem Sangesbruder Wilfried S. zum 60. Geburtstag das „Happy Birthday“. Seine auf diesen Augenblick bestens vorbereitete Familie bescherte ihm ein Kerzenmeer und überreichte Geschenke sowie diverses Kleidungszubehör (siehe Foto). Wir gratulieren Wilfried und allen anderen Jubilaren und wünschen Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin viel Freude beim Gesang! Wir bedanken uns bei allen Helfern und Organisatoren sowohl des Chores als auch bei den Mitarbeitern der Alten Försterei, die zum Gelingen dieses wunderbaren Abends beigetragen haben und freuen uns schon auf das nächste Jahr – vielleicht wieder in diesem passenden Ambiente.

Cäcilia 1890“-Preisskat-2019 - 18-20-2-3-4-passe (´mal eher oder später), mit falsch Bedienen(!), „schlechte“ Karten geben, oft auch zu laut – so ging es an 4 Tischen zu je 3 Spieler am 23. Nov. in der Gaststätte „Zum Bären“ um den Wanderpokal. Und der ist nun wieder einmal an einen Gast gegangen. Jörg W. hatte die Nase vor Robert und Lothar vorn, gab aber auf seinen Sieg einen aus – herzlichen Dank. Christian freute sich über ein kleines Geschenk als unser Dauer-Kiebitz und natürlich über das Eisbein. Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier, wieder im „Zum Bären“? 

Auch in diesem Jahr fanden zwei Adventskonzerte statt, am 14. Dezember 2019 um 15 Uhr in „Zum guten Hirten“ und am 3. Advent (15. Dezember) um 17 Uhr in „St. Mauritius“. Zum Auftakt spielte unser Chorleiter Markus Dubsky an der Orgel „Toccata FDur“ von D. Buxtehude. Anschließend formierte sich der Hauptchor im Altarraum. Markus Dubsky und Peter Z. wechselten sich im Dirigat ab. Clemens N. moderierte in seiner gewohnt unterhaltsamen Art. Quasi als Zwischengesang präsentierten unsere Jungen Stimmen die drei Stücke „Lasst uns gehen“, „Joy to the World“ und „Carol of the Bells“. In den letzten Jahren ist es eine gute Tradition geworden, dass sich zu unseren Adventskonzerten auch Solistenklänge dazugesellen. Diesmal sang uns das Quartett bestehend aus Rufina K., Michaela L., Joseph v. Z. und unserem Sangesbruder David L. das Stück „O Magnum Mysterium“. Nach diesem musikalischen Leckerbissen las uns Ulrich C. eine heitere Geschichte vor über einen sich immer schneller drehenden Weihnachtsbaumständer, der für allerhand Verwirrung sorgte. Schließlich kam der Hauptchor noch einmal zum Zuge mit bekannten Adventsliedern u. a. „Hört der Engel helle Lieder“, „Trommellied“ und „Tochter Zion“. Als Zugabe präsentierten wir unser neu einstudiertes Stück „Jingle bell rock“ und sangen im Anschluss „Macht hoch die Tür“ zusammen mit den Zuschauern. Es war sehr beeindruckend zu erleben, dass die Kirche in „Zum Guten Hirten“ erfreulich gut gefüllt war und, einen Tag später, die Sitzplätze in St. Mauritius sogar nicht einmal ausreichten. Jedem Sangesbruder bleibt sicherlich der frenetische Applaus beim Abgang in Erinnerung. Bei so einem wunderbaren Feedback macht das Singen umso mehr Spaß. Herzlichen Dank an unser treues Publikum für das Kommen, für die rege Anteilnahme und für die großzügigen Spenden!

 

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